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48h — Ungarn#2

19 Okt

Eins mal vorweg, die moderne Technik der Fluglinien ist absolut nicht ausgereift.

Der Versuch, mit einem simplen Barcode auf dem Blackberry auf Flugreisen zu gehen, ist grandios gescheitert.

Da ich das leider befürchtete, hatte ich mich im Vorfeld etwas dagegen gewappnet:

Papierticket ...

Papierticket ...

Letztendlich war weder das elektronische Ticket noch der vorsorglich ausgedruckte Papierzettel nötig, die Dame am Schalter bat lediglich nett um die Nennung des Namens. Cool. Dafür hätte es diese ganze verdammte IT-Infrastruktur auch nicht gebraucht.

Tegel Airport Otto Lilienthal aka TXL, noch ein, zwei Jahre ...

Tegel Airport Otto Lilienthal aka TXL, noch ein, zwei Jahre ...

Das Wetter in Berlin war schon nicht sehr angenehm, dafür, dass man ein paar Tage vorher abends noch draussen saß, war das jetzt schon arg wintrig.

Guten Flug

Guten Flug

Die leichten Orkanböen, die die Canadair im Landeanflug etwas hin. und herzerrten kamen glücklicherweise zu spät, um noch Folgen bei den Passagieren hervorzurufen.

Exit

Exit

Avis. Was hatten wir gebucht? Einen Van, in dem 5 Leute Platz haben, der ein Navigationssystem an Bord hat und der nach Ungarn einresien darf. Was haben wir bekommen? Einen Peugeot 5008. Klar haben da fünf Leute reingepaßt. Aber der Rest? Die Bedienung völlig unintuitiv, Tacho und Drehzahlmesser als üble Mini-Kopie in der Fahrzeugmitte unter der Windschutzscheibe. Alle möglichen Knöpfe, Schalter, Taster wahllos über das Fahrzeug verstreut, links von Lenkrad, rechts von Lenkrad, auf der Mittelkonsole oben oder unten. Ein Jog-Shuttle-Klon, der aber nicht das Radio leiser oder lauter stellen kann, das geht nur am rechten Lenkradhebel. Tempomat, Auto-Licht, Auto-Scheibenwischer … klar, alles an Bord, aber bei jedem Tastendruck gibts eine 10-Sekunden lange bildschirmfüllende Warnung auf dem Bildschirm vom Navigationsgerät.

Ach ja, das Navigationsgerät. Die Ortschaften in Ungarn kannte es noch. Die Strassen allerdings nicht mehr.

Wo sind wir?

Wo sind wir?

Das machte die Suche zum Hotel nicht gerade einfach. Immerhin haben wir fast sämtliche Naturschutzgebiete um Veszprem innerhalb einer einzigen Stunde kennengelernt. Das Hotel war dann immerhin eine kleine Erlösung. Abgesehen von der kleinen Geburtstagsfeier, die sich etwas länger hinzog, aber die Speisekarte war ungarntypisch vollendet und als die letzten ABBA-Karaokes vorbei waren, konnte man auch bequem schlafen. Es schneite übrigens schon seit einigen Stunden.

ungarn_2008#7

flauschig

Der Rest war Routine. Meeting, Essen, Meeting, Besichtigung der Produktion, ein paar unbequeme Fragen. Abreise.

Abflug Vienna

Abflug Vienna

Pünktlich.

Allerdings fuhr man die halbe Strecke nach Berlin schon mit dem Flughafen-Bus. Gefühlt stand das Flugzeug ungefähr in Prag.

Abflug

Abflug

In Berlin war es übrigens auch wieder nicht wärmer.

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