Lungenheilstätte

18 Sep

Jetzt denkt ja jeder erstmal an Beelitz, wenn das Wort Lungenheilstätte fällt. Aber Beelitz (wo man wirklich nicht mehr hinfahren sollte, so kommerziell, wie es dort geworden ist) ist ja nur eine von buchstäblich hunderten Sanatorien dieser Art.
Als man gegen Ende des vorvergangenen Jahrhunderts anfing, systematisch gegen die allgegenwärtige Volkskrankheit Tuberkulose vorzugehen, entwickelte die Mediizin den allbekannten Typ von Sanatorium: Tief im Wald gelegen, Patientenzimmer auf der Südseite mit möglichst Frischbelüftung rund um die Uhr und zusätzlich erkannte man, dass Höhenluft die Kur noch verbesserte. In Folge dieser Erkenntnisse wuchsen die Lungensanatorien in Mitteleuropa wie Pilze aus dem Boden. Eines der bekanntesten aus dieser Zeit dürfte das Sanatorium des Erhard Hartung von Hartungen sein, das ursprünglich am Gardasee lag, aber von Thomas Mann in die Davoser Bergwelt versetzt wurde und dort der „Zauberberg“ war.

In Zeiten vor der Wende saß ich häufig bei Freunden meiner Eltern in einem kleinen Luftkurort im Oberharz knapp vor der damaligen Grenze im Garten und wir sahen deutlich etwa dreihundert bis vierhundert Meter hinter dem Grenzaun ein Gebäudeensemble am Hang in den Westen herüberleuchten. Das ist das Lungensanatorium hieß es und ich staunte, weil es Leute gab, die mit in der Runde saßen und das noch kannten. Danach vergaß ich das.

Im Juli dieses Jahres, wieder einmal in der Heimat unterwegs fiel es mir auf dem Weg nach Braunlage wieder ein. Ich suchte die Stelle, aber die Aussicht war längst zugewachsen, die Freunde längst weggezogen. Auf Luftbildern war es allerdings dann doch leicht zu orten.

Lungenheilstätte, Hauptgebäude – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Hauptgebäude – 7. Juli 2012

Es ist ein imposantes Hauptgebäude. was hier vor fast genau 110 Jahren errichtet wurde. Bis zum 3. Obergeschoß hat man Granit verwendet. Ursprünglich stand das Hauptgebäude erstmal alleine am Hang, die Erweiterungen erfolgten dann Schritt für Schrit bis in die späten dreissiger Jahre.

Lungenheilstätte, Hauptgebäude – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Hauptgebäude – 7. Juli 2012

Träger der Einrichtung war bis 1945 ein kirchlicher Orden, der gerade in den Anfangsjahren der Sanatoriums darauf achtete, dass auch finanziell minderbemittelte Personen hier die Möglichkeiten zur Behandlung bekamen. Bis Ende der Inflationszeit wurden hier übrigens nur Frauen behandelt. Die Tagessätze lagen zwischen 5 Reichsmark im Vierbettzimmer bis zu 7 Reichsmark im Einzelzimmer.

Lungenheilstätte, Seiteneingang – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Seiteneingang – 7. Juli 2012

Über dem Seiteneingang auf der Südseite ist die nach einem Brand in den neunziger Jahren eingestürzte Kapelle zu erahnen. Die Drehleiter der Feuerwehr konnte aufgrund der vielen Trümmer und Schuttmassen rund um das Gebäude ihre Stützen nicht ausfahren.

Lungenheilstätte, Haupteingang von Aussen – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Haupteingang von Aussen – 7. Juli 2012

Der Haupteingang an der Ostseite zeigt, wie prachtvoll die architektonische Ausgestaltung ursprünglich gewesen sein muss. Dass das Haus ein Trümmerfeld sein würde, war mir ja nach den Recherchen im Netz schon klar, aber an manchen Stellen (die vandalensicher sind) blitzt noch die alte Schönheit hervor. Ob die Figur an der Südseite aus Alabaster oder schnödem Beton ist, kann ich auf die Entfernung nicht ausmachen. Auch bleibt die Frage offen, wen sie darstellt. Vermutlich was griechisches aus der Mythologie, die Damen sind ja damals schon immer mit nacktem Busen durch die Weltgeschichte getobt.

Lungenheilstätte, Skulptur an der Aussenwand – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Skulptur an der Aussenwand – 7. Juli 2012

Im Inneren sind es jetzt im Juli gleich gefühlte 20° kälter. Der Eingang, der oben von aussen gezeigt ist, stellt sich von der anderen Seite so dar. (Man beachte die stylische Lampe … aber dazu später mehr):

Lungenheilstätte, Eingang von Innen – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Eingang von Innen – 7. Juli 2012

Ich konnte mich jetzt natürlich in den Hintern beissen. Alles war dabei und am Mann, wie es so schön heisst: Leatherman, Lampe, IR-Fernbedienung, was zu Essen, Trinken, Rauchen, Ersatzakku. Nur das Stativ lag im anderen Auto. Also musste ich die Bilder im Gebäude mit hochgedrehter ISO-Zahl machen, was das Rauschen ab und an erklärt.

Lungenheilstätte, Erkerzimmer – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Erkerzimmer – 7. Juli 2012

Keine Ahnung was für eine Funktion dieses Erkerzimmer im ersten Stock mal hatte, aber die Aussicht ist grandios. Ein paar Meter weiter sind die Überreste des Kinosaals zu bewundern. Ein paar wenige Stühle sind hier noch zu sehen, ein paar weitere habe ich in Keller gefunden. Der Kinosaal ist nebenbei bemerkt erst von den späteren Benutzern nach 1945 hier an Stelle der Kapelle eingebaut worden. Man war ja ein antikonfessioneller Staat!

Lungenheilstätte, Kinosaal – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Kinosaal – 7. Juli 2012

Nach 1945 wurde der ursprüngliche Träger direkt enteignet. Für eine jährliche Nutzungsgebühr von 65. 000 Mark (der DDR) wurde der Betrieb vom Kreis Wernigerode dann weiterführt. Trotz der absoluten Grenznähe, es waren ja wie schon erwähnt nur wenige Schritte bis zum Grenzstreifen, konnte der normale Alltag bis 1967 weitergelebt werden. Dann kam aber über Nacht die Kündigung und für den normalen Arbeiter und Bauern war fortan Schluss mit Lungenkur in guter Harzer Höhenluft.

Lungenheilstätte, Treppenhaus – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Treppenhaus – 7. Juli 2012

Ich könnte mir gut vorstellen, dass Miss Pivot in diesem Treppenhaus was morbid-erotisches zaubern könnte.

Gehen wir eine Etage höher. 1967 übernahm die Nationale Volksarmee das Sanatorium und von diesem Moment an war das Haus nicht mehr nur Lungensanatorium, Tuberkulose war auch in der DDR fast ausgerottet, sondern Rehabilitationsstätte für alle mögliche Krankheiten. Sogar Armeegeneral Hoffmann, damals schon Verteidigungsminister, erholte sich in den siebziger Jahren hier.

Lungenheilstätte, Waschecke – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Waschecke – 7. Juli 2012

Im Obergeschoss kann man die Reste der Zimmer bewundern, in denen sich die Oberleutnants oder höherer Dienstgrad der Volksarmee erholen sollten. Einfacher Standard, der dem im damaligen Westen nachempfuden war; zumindest, was die Farben betraf. An fast jeder Zimmerdecke schaukelt noch der Rest einer Zimmerlampe, die ich im Original lieber nicht mehr gesehen hätte.

Lungenheilstätte, Deckenlampe – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Deckenlampe – 7. Juli 2012

Das Schwesternzimmer auf der Etage sieht auch nicht besser aus. Also, ich vermute jetzt einfach, dass es das Schwesternzimer war. Vielleicht auch ein Aufenthaltsraum oder Clubzimmer.

 

Lungenheilstätte, Schwesternzimmer – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Schwesternzimmer – 7. Juli 2012

Rauchen und der Genuß von Alkohol waren selbstverständlich von Beginn an bis zum Ende 1992 strengsten verboten!

Im Keller liegen dann unerwartet noch Kinostühle herum.

Lungenheilstätte, Kellerraum – 7. Juli 2012

Lungenheilstätte, Kellerraum – 7. Juli 2012

Nach zwei Stunden in der Grabeskälte wird es Zeit, wieder ans Tageslicht zu gehen. Der Wärmeschock ist hart. Der Fichtenduft ist nach der Moderluft im Gebäude Balsam.

Und das Stativ grinst mich vom Rücksitz her an ……

Backwaren ….

10 Sep

Es ist nochmal richtig schönes Wetter dieses Wochenende. Nicht so eine endlos heisser Augusttag an dem man lieber im Schatten sitzt, sondern ein warmer Septembergruss, der sich richtig Mühe gibt, einen mit leichter Brise und einer goldenen Sonne das Herz erwärmt. Also ideal für einen kleinen Ausflug in den Norden.

Man fährt nicht weit von Berlin, eine Dreiviertelstunde vielleicht, läßt gerade mal den Berliner Ring hinter sich und landet in einem Gewerbegebiet, in dem sich alles das wiederfindet, was man in Gewerbegebieten vermutet: Steinmetze, Fensterbauer und dergleichen. Mittendrin allerdings steht die Bäckerei. Etwas verloren inzwischen, denn gebacken wird hier nicht mehr, seit über zwanzig Jahren.

Die Bäckerei, Hauptgebäude — 9. September 2012

Die Bäckerei, Hauptgebäude — 9. September 2012

Geocacher und ein paar Fotografen kennen diesen Platz, die sonst üblichen Vandalenhorden haben das Gelände noch nicht entdeckt. Glücklicherweise.

Etwas beklemmend ist die Atmosphäre schon, der Betrieb ist 1940 errichtet worden, in einer für die Zeit sehr typischen verniedlichenden und Gemütlichkeit assoziierenden Architektur. Hier mußten Gefangene in der nationalsozialistischen Diktatur Brote backen. Bis zu 40.000 Stück am Tag. Kommißbrote für andere Gefangene, Weizenbrote für das herrschende Volk, vulgo Militär. Das eigentliche Volk hatte damals nichts mehr zu fressen. Von hier aus wurden täglich fünfstellige Anzahlen von Backwaren bis in den Harz, ins Lager Dora Mittelbau bei Nordhausen verschickt. Kann man sich nicht vorstellen, von außen sieht der ganze Komplex eher wie eine mittelgrosse Villa aus.

Die Bäckerei, Umkleideraum — 9. September 2012

Die Bäckerei, Umkleideraum — 9. September 2012

Im Unkleideraum finden wir noch ein paar Schuhe ansonsten sind die Schränke leer.

Die Bäckerei, Sozialräume — 9. September 2012

Die Bäckerei, Sozialräume — 9. September 2012

Von den eigentlichen Erbauern beziehungsweise der Originalausstattung findet sich hier nicht mehr viel. Der neue Staat auf diesem Territorium musste seine Bürger, Arbeiter und Bauern ja auch mit Brot versorgen. Also wurde hier weitergebacken. im Erdgeschoss stehen die Überreste von gleich zwei Backstrassen.

Die Bäckerei, Backstrasse — 9. September 2012

Die Bäckerei, Backstrasse — 9. September 2012Die Bäckerei, Backstrasse — 9. September 2012

Ski turnte nebenan rum und konnte entfesselt blitzen, ich hatte nur das Stativ dabei, etwas mehr Licht, als von draussen kam, wäre für die Bilder vielleicht auch besser gewesen, aber das machen wir beim nächsten Besuch ….

An der Backstrasse war noch relativ viel dran (soweit ich das beurteilen kann), jedenfalls die Schildchen für die diversen Hebel. Ich kann mir diesen Prozess ohnehin nicht wirklich genau vorstellen. Hinten schob man die rohen Teiglinge, die ja heute nachgewisenermassen auch China kommen, rein und vorne kommt das fertige Brot raus. Leider muss man zwischendurch immer mal wieder irgendwelche Hebel für Wrasenabzug und Schwadenbildung bewegen. Hä?

Die Bäckerei, Detail Backstrasse — 9. September 2012

Die Bäckerei, Detail Backstrasse — 9. September 2012

Etwas konventioneller (oder bekannter) sah der Ofen gegenüber aus. Hier lagen sogar noch Komißbrotformen herum. das Ofenthermometer zeigte sogar die aktuelle Temperatur im Inneren an 😉

Die Bäckerei, Detail Backofen — 9. September 2012

Die Bäckerei, Detail Backofen — 9. September 2012

Wir gehen eine Etage höher. Das Treppenhaus hat definitiv bessere Zeiten gesehen. Aber immerhin: Auch hier keine Graffittis.

Bäckerei-Die Bäckerei, Treppenhaus — 9. September 2012

Bäckerei-Die Bäckerei, Treppenhaus — 9. September 2012

Der Zweck des Dachbodens ist nicht wirklich ersichtlich, aber die Stimmung mit der offenen Luke, durch die das warme Spätsommerlicht in den dunklen Raum einströmt, ist faszinierend.

Die Bäckerei, Dachboden— 9. September 2012

Die Bäckerei, Dachboden— 9. September 2012

Gegenüber liegen vermutlich sicherheitshalber auf Vorrat besorgte Biberschwänze, um im Reparaturfall was fürs Dach zu haben. Auch hier zeigt sich im Detail ein Stück der Mangelwirtschaft der DDR. Diese quasi Ersatzteile sind nämlich nicht aus Ton, wie das, was im Original auf dem Dach liegt, sondern aus schnödem Beton.

Die Bäckerei, Dachziegellager— 9. September 2012

Die Bäckerei, Dachziegellager— 9. September 2012

Die höchste Ebene des Gebäudes ist der Sackboden. Bis hierher führt ein Aufzug, der die Mehlsäcke anlandet. Das ist der schönste aber auch gefährlichste Raum, weil einem hier hier keine Geländer oder irgendetwas ähnliches  vor dem Sturz in die Tiefe bewahren, aber hier dafür beste Bild mit der Weite des Raumes (Entschuldigung Herr Huberty) entstanden ist.

Die Bäckerei, Sackboden — 9. September 2012

Die Bäckerei, Sackboden — 9. September 2012

Ski und ich kennen uns schon lange. Wir wissen, was man dann, wenn man wieder am Auto ist, zelebriert: Einen Carajillo. Zugegeben in der Reiseversion, weil es doch sehr lästig wäre, eine ausgewachsene Espressomaschine mit sich rumzuschleppen.

2 Stück brauner Rohrzucker, einen Spritzer Veterano und frisch aufgebrühten Kaffee aus der (italienischen) Mokkamaschine – im Glas serviert!

Carajillo

Carajillo

Cheers!

Elbidyll – KKW Niedergörne

29 Aug

Der Katastrophenwinter 1978/1979 ist den meisten, die damals schon mindestens fünf oder sehchs Jahre alt waren und im Norden Deutschlands wohnten, noch in Erinnerung. In Ost und West war alles eingeschneit, erforen; Militär mußte hier und da mit Hubschraubern, Panzern, Pionieren dafür sorgen, dass das Leben irgendwie weiterging. Es wurde geboren, gemolken, gestorben und manche Leiche fand man erst im Frühjahr, als der Schnee endgültig geschmolzen war.

Die jüngste Vergangenheit hatte die Deutsche Demokratische Republik in mehrerer Hinsicht stark gebeutelt. Ein Energiversorgungskonzept, dass zu 90 Prozent auf heimischer Braunkohle basierte, war durch die Ereignisse dieses Winters stark in Frage gestellt. In den Tagebauen wurden mit Hilfe des Militärs und mit umgebauten Flugzeugturbinen aus veralteten MIG Düsenjägern die Untergründe aufgetaut. das war wirtschaftlich auf Dauer untragbar. Öl aus der allmächtigen Sowjetunion, was bis Mitte der Siebziger zum Spottpreis erhältlich war, war nach der Ölkrise auch für die Genossen des Warschauer Vertrages teuer. Die vermeintlich Kosten sparenden Umbauten der Dampflokomotiven auf Öl wurden sukzessive wieder rückgängig gemacht. Man verfeuerte wieder Braunkohle.

Dass die DDR hier energiepolitisch in der Zwickmühle saß, war ihr letztendlich selber bewußt. Die einzige Lösung, dauerhaft autark zu werden, war, sich Kernkraftanlagen zuzulegen, mit der Wismut in Aue saß man ja wenigstens an der Quelle des Urans. Eigenes Know-How gab es nicht, deswegen wandte man sich zu erst an den Westen (KKU – Kernkraft-Union), aus Kostengründen (und vermutlich auch, weil man bei Verträgen mit der Bundesrepublik gefährliche Abhängigkeiten fürchtete) ließ man sich dann dann von der UDSSR beraten.

Am Ende plante man ein Kernkraftwerk mit vier Blöcken zu jeweils 1.000 Megawatt. Das wäre zum damaligen Zeitpunkt das leistungsfähigste Kernkraftwerk auf deutschem Boden gewesen. Geplanter Termin um ans Netzt zu gehen: 1991.

Idyll an der Elbe, KKW Niedergörne – 11. August 2012

Idyll an der Elbe, KKW Niedergörne – 11. August 2012

Die Zeitläufte überholten das Projekt, als die Wende kam, übernahm die Treuhandanstalt zwischenzeitlich Kontrolle, weitegebaut wurde trotzdem, Siemens witterte das große Geschäft. Am Ende mußten anber alle Beteiligten einsehen, dass es Irrsinn war, vier Reaktorblöcke mit russischer Technik aus den siebziger Jahren an der Schwelle zum einundzwanzigsten Jahrhundert noch zu Ende bauen zu wollen.

Ergo begann man ungefähr 1993 mit dem Abriss.

Ein Wohnblock ist in zehn Minuten gesprengt, eine Fabrik kann man in vielleicht drei Monaten dem Erdboden gleichmachen. Sogar der Palast der Republik ist in relativ kommoder Zeit vom Erdboden verschwunden. Am Abriss dieser Kernkraftwerksruine ist man seit gut zwanzig Jahren beschäftigt.

Idyll an der Elbe, KKW Niedergörne – 11. August 2012

Idyll an der Elbe, KKW Niedergörne – 11. August 2012

Immerhin ist dieses Kraftwerk nie so weit gewesen, dass auch nur ein einziges Gramm radioaktives Material hier angelandet wurde, aber die in zehn Jahren entstandene Substanz scheint doch schwerer aus der Welt zu schaffen zu sein, als man sich das als Normalbürger vorstellt. Jedenfalls sind von der Reaktorhüle vom Block zwei noch einige Teile zu beseitigen, auf dem Gelände tackern rund um die Uhr, auch am Wochenende die Presslufthämmer, die an riesigen Baggern montiert sind. Ein intensiverer Besuch des Geländes ist nicht anzuraten, unfreundliche schwarzgekleidete Herren mit Bizepsumfang etwa eines Abwasserrohrs legen dem Besucher schnell nahe, dass Bilder höchsten von jenseits des Zaunes erwünscht sind.
Eine ungefähre Idee, von der schieren Größe der Anlage erhält man gut, wenn man sich mal die Darstellung von Google Maps ansieht. Die kreisrunden Hinterlassenschaften im nordöstlichen Bereich sind Spuren der Kühltürme.

Was noch steht, ist neben dem letzten Reaktorblock die Dieselmaschinenhalle und ein Teil der Kontrollgebäude in dem vermutlich die Gesamtsteuerung der Anlage untergebracht worden wäre.

Idyll an der Elbe, KKW Niedergörne – 11. August 2012

Idyll an der Elbe, KKW Niedergörne – 11. August 2012

Was bleibt nach dieser knappen Stunde am Elbufer? Trotz allen Wissens ein ungutes Gefühl, was auch mit den dreissig Grad im Schatten, dem anrollenden Gewitter zu tun haben mag. Aber auch die Menschleere und die Abgeschiedenheit gepaart mit den immer noch unheimlich riesigen Ruinen und dem tief im Inneren verankerten Wissen, dass man eigentlich nicht hier sein sollte, lassen einen dann doch etwas frösteln.
Das Auto glüht, die paar Minuten, die es mit offenen Türen, Klappen, Schiebedach etwas abkühlt, werfe ich noch einen Blick auf die immerhin fertiggestellte Verwaltungszentrale. Alles tot und verlassen. Hier ist auch nichts mehr. Die Papierfabrik ein paar Meter weiter scheint ohne Personal auszukommen. in der ganzen Zeit, die ich hier auf dem Gelände verbringe, ist einmal ein Auto die Landstrasse entlang gefahren. Zeit zu gehen.

Idyll an der Elbe, KKW Niedergörne – 11. August 2012

Idyll an der Elbe, KKW Niedergörne – 11. August 2012

Dieses (hier unbeschreibliche Worte einfügen) Objektiv werde ich jetzt auf den Müll werfen … es kostet mich mehr Zeit, in Photoshop die stürzenden Linien und Verzerrungen wieder rauszurechnen, wobei immer noch krumme Geraden herauskommen, als mal einen Monat vielleicht nicht zu tanken oder rauchen …

In der verbotenen Stadt

28 Aug

Die verbotene Stadt, die hier gemeint ist, liegt nicht irgendwo in China. Sie liegt am Berliner Stadtrand. Sie war 50 Jahre verbotene Stadt und ist es zum großen Teil heute auch noch.

Wenn man auf der Bundesstrasse mitten durch den Ort fährt, ahnt man kaum, dass hier zu Zeiten des kalten Krieges 70.000 sowjetische Soldaten stationiert waren. Soldaten, die hier Schulen, Kindergärten, Friseure und Bäcker brauchten. Zumindest die Offiziere, von denen es hier einen ganzen Haufen gab.

EIn Teil der Stadt ist heute wieder normal. Es leben hier Hinz und Kunz, es gibt großzügige Rasenflächen, die Bedürfnisse der Menschen werden gedeckt, in den einen oder anderen Teil kommen sogar Touristen. Es ist ausgeschildert.

Aber nicht alles. Das Zentrum der Macht ist nach wie vor von hohen Mauern und Zäunen umgeben. Dahinter schläft alles …..

In der verbotenen Stadt, Fensterladen – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Fensterladen – 20. Juli 2012

Alles wuchert. Auf den nur noch schwer erkennbaren Wegen fühlt man sich im Juni wie in der grünen Hölle Südamerikas. Ganze Flachbauten verschwinden unter Hopfen, Giersch und Knöterich. Nach ein paar Reihen Nebengebäude öffnet sich die Sicht zum ersten Mal.

In der verbotenen Stadt, Stabsgebäude – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Stabsgebäude – 20. Juli 2012

Was immer wieder auffällt, ist, dass die Sowjetmacht zwar ihre gemeinen Soldaten zu jeweils hundert in einen Schlafsaal stopfte, sich aber die Körperertüchtigung großzügig einiges kosten ließ. Die Turnhalle hinter diesen Umkleideräumen ist leider schon eingestürzt …

In der verbotenen Stadt, Umkleideraum – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Umkleideraum – 20. Juli 2012

Bei den Bedürfnissen der Körperpflege ließ dann die Begeisterung schon wieder nach. Allenthalben die Art von Toilette, die sich auch in Frankreich und Italien bis heute großer Beliebtheit erfreut.

In der verbotenen Stadt, Stehtoiletten – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Stehtoiletten – 20. Juli 2012

Irgendwann, wahrscheinlich gegen Ende der Stationierungszeit, müssen sich auch die Sitten etwas gelockert haben, auf den Dachböden der Unterkünfte finden sich diverse Hinterlassenschaften, die auf ungezügelte Feiern mit Vodka, Krimwein und fetten russischen Fischkonserven schliessen lassen. Geraucht wurde auch nicht zu knapp. Und was in den ebenfalls herumliegenden Briefen steht, kann ich mangels Sprachkenntnis leider nicht entziffern. Vielleicht die Bitte von den Lieben zu Hause, doch das eine oder andere Nützliche aus Deutschland mitzubringen?

In der verbotenen Stadt, Dachboden – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Dachboden – 20. Juli 2012

Auf dem Gelände ist ein Wachdienst unterwegs. Weil es so groß ist, fahren die Wächter natürlich mit dem Auto. Man hört den schon etwas betagten Kombi schon von weiter weg, weil seine Ventile klappern. Zudem sagt einem die Vegetation auf dem Weg vor einem, ob hier regelmässig ein Fahrzeug langfährt, oder nicht. Ich hab Verständnis dafür, dass hier jemand aufpaßt. Ich will die Situation, so wie sie ist festhalten, meine Bilder machen können und dann bin ich wieder weg. Ich nehm nix mit, ich mache nichts kaputt, ich scheue mich, eine Tür aufzumachen, die von Pflanzen fest umrankt ist. Und ich will auch nicht, dass andere hier ungestört ihren Vandalismustrieb ausleben können.

Trotzdem schlägt mein Herz jetzt schon etwas schneller. Da gibts schon was, auf das etwas besser aufgepaßt werden muss ….

In der verbotenen Stadt, Feuerwache – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Feuerwache – 20. Juli 2012

Die alte Feuerwache ist es nicht. Werfen wir einen Blick hinein. Es wimmelt nur so von Wahrheit. Die Wände sind, bevor sie tapeziert worden, allesamt mit alten Zeitungen vorgeklebt worden. Immerhin kann ich auch ohne tiefere Kenntnis der russischen Sprache erkenne, dass hier meistens die Правда (Prawda = Wahrheit) verwendet wurde.

In der verbotenen Stadt, Fensterladen – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Fensterladen – 20. Juli 2012

Wenn man nicht wüßte, dass man sich hier auf einem Kasernengelände befindet, könnte man schon eher annehmen, dass die Gebäude, an denen ich jetzt entlanglaufe zu einem mondänen Badeort gehören, etwa so, wie man es in Bad Driburg kennt.

In der verbotenen Stadt, Torbogen – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Torbogen – 20. Juli 2012

Noch eine Häuserecke weiter, wird mir dann schon klar, was hier noch zu bewachen ist. Vor mir steht in ungefähr sechsfacher Lebensgröße Wladimir Iljitsch Uljanow (Владимир Ильич Ульянов – genannt Lenin) und schaut grimmig auf das verlassene Areal und den Aufmarschplatz auf dem sich höchsten noch ein paar Wildschweine im Morgengrauen versammeln.

In der verbotenen Stadt, Владимир Ильич Ульянов – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Владимир Ильич Ульянов – 20. Juli 2012

Das Gebäude, vor dem er steht ist gewaltig. Es hat einen Uhrturm auf dem die Uhr um fünf Minuten vor Zwölf stehengeblieben ist. Mächtige Reste von Funkantennen ragen aus dem Gebäude. Ein später Kuckuck ruft, von der Bundesstrasse rauscht der Lärm. Lenin beeindruckt hier keinen mehr.

Ein paar Schritte weiter im Dickicht hat man wieder den Eindruck irgendwo in plötzlich einhundert Jahre in die Vergangenheit zurückgeworfen zu sein. Die Badekabinen, die hier am äußersten Rand des Geländes plötzlich auftauchen sind nicht von dieser Welt.

In der verbotenen Stadt, Umkleide am Schwimbad – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Umkleide am Schwimbad – 20. Juli 2012

Das Becken, das wahrhaftig olympische Ausmasse hat, ist leider für eine Abkühlung, die ich wahrhaftig nötig hätte, nicht mehr zu gebrauchen. Ich schwing mich über die Mauer, zerkratze mir noch die Arme an den Brombeeren und verlasse den Ort so lautlos, wie ich gekommen bin.

In der verbotenen Stadt, Schwimmbecken – 20. Juli 2012

In der verbotenen Stadt, Schwimmbecken – 20. Juli 2012

Schnee

27 Aug

… etwas Schnee, bevor er wirklich wieder in unseren Breiten auftaucht.

Rostock 2012

Schnee 1

kalt, körnig, kristallin,

Schnee 2

pudrig, sandig, verweht, vergänglich

 

Schnee 3Schnee 3

Schnee 3

verdreckt, verschmolzen, verschoben, verbacken

Schnee 4

Schnee 4

Auf dem Flugplatz

15 Jul

Der See im Ort lockte, aber als wir da waren, war der Himmel schon wieder dunkel. Nebenan ist der Flugplatz. Nichts großartiges, noch nichtmal eine richtige Startbahn, Graspiste eben. Das hatte Anfang der dreissiger Jahre für die kleinen Sport- und Kunstflugmaschinen, die hier gebaut wurden allemal gereicht.

Auf dem Flugplatz ­­­ — Im Süden Berlins, Tower und Einflughalle, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ — Im Süden Berlins, Tower und Einflughalle, 15. Juli 2012

Das Gelände wurde (wie nicht anders zu erwarten) nach dem Krieg von den Sowjets requiriert. Der Hersteller der Flugzeuge, der bislang hier seine Produktionsstätte hatte, wurde verjagt. Seine Versuch, im Westen an die alten Erfolge anzuknüpfen, mißlang übrigens.

Fast 50 Jahre sowjetischer Einfluß hinterlassen Spuren. Ich hoffe, dass der Inhalt dieser Kisten harmlos war, russisch ist leider nicht unter den Fremdsprachen, die ich beherrsche.

Auf dem Flugplatz ­­­ — Alte Kiste, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ — Alte Kiste, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

In der Nähe weiden Schafe (explodiert ist wohl Dank der vielen Hinweise auf dem Gelände auf Gefahr durch Munitionsreste noch keins), Der Schaltkasten hier war vermutlich für die Vorfeldbeleuchtung auf dem Hubschrauberstellplätzen gedacht.

Auf dem Flugplatz ­­­ — Vorfeldbeleuchtungschalter, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ —Vorfeldbeleuchtungschalter, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Die nicht wirklich nutzbare Startbahn führte dazu, dass hier jede Menge Hubschrauber stationiert wurden und man sich entschloß, vornehmlich Reparaturen von Triebwerken und anderen Flugzeugteilen vorzunehmen. Ein Bahnschluß war ohnehin vorhanden und wurde auch genutzt, dazu baute man einen Doppeltriebwerksversuchsstand neben die Einflughalle.

Auf dem Flugplatz ­­­ —Triebwerksversuchsstand,  Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ —Triebwerksversuchsstand, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Die Hangars sind leer, zwanzig Jahre nach Überlassung des Geländes sind es eher die kleinen Sachen nebenbei, die die Aufmerksamkeit von Vandalismus ablenken. Wundersamerweise haben Sprayer dieses Gelände noch nicht entdeckt. Absurde Ausmaße nimmt die Angstder ehemaligen Betreiber vor Feuer hingegen an. Sandkisten, Halter für Feuerlöscher allenthalben und sogar Mengen von alten Feuerwehrschläuchen sind auf dem Areal zu finden. Die Werksfeuerwehr allerdings, die sonst auf Flugplätzen so prominent präsent ist ist, finden wir erst am Ende in der letzen Ecke ….

Auf dem Flugplatz ­­­ —Kiste mit Feuerlöschsand,  Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ —Kiste mit Feuerlöschsand, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Dass man einen Miitärflugplatz nicht einfach irgendwie umzäunt und dann denkt, das wäre ausreichend, sollte wohl jedem klar sein. Auch hier ist immer noch deutlich sichtbar, dass das Gelände von einem durchweg beleuchteten Zaun oder gar der Kombination von Zaun und Mauer umgeben war.

Auf dem Flugplatz ­­­ —Zaun, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ —Zaun, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Aus dem längst verlassenen und leicht zerbröselten Tower sieht man den Himmel … dafür ist er ja wohl zumindest anteilig gebaut worden. Von Ernst Sagebiel, der auch die Pläne für Tempelhof gemacht hat.

Auf dem Flugplatz ­­­ — Blick aus dem Tower, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ — Blick aus dem Tower, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Ein Gelände mit diesen Ausmaßen, obwohl es im Gegensatz zu Krapnitz oder Beelitz wirklich klein sit, ist dauerhaft nicht zu sichern. Deshalb ist es fast rührend anzusehen, wie immer wieder einstiege in die Hangars mit Bordmitteln geflickt werden. Nicht, dass das dauerhaft wirklich Erfolg hätte, es ist eher wie mit dem Igel und dem Hasen.

Auf dem Flugplatz ­­­ — Flickwerk, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ — Flickwerk, Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Der Regen naht, auf dem Rückweg stolpern wir über eine der wenigen noch nicht weggeschafften Hinterlassenschaften der letzten Betreiber. Was das genau ist, kann man noch nicht mal mehr erraten. Steht vermutlich in einem ehemaligen Küchentrakt und hatte irgendeine Heiz- oder Ofenfunktion. An einen Pizzaofen möchte ich bei den letzten Benutzern nicht glauben ….

Auf dem Flugplatz ­­­ — Keine Ahnung, was das ist .... Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

Auf dem Flugplatz ­­­ — Keine Ahnung, was das ist …. Im Süden Berlins, 15. Juli 2012

So verlassen ist das hier ja nun doch nicht, wie es den Anschein erweckt. Zweimal in den letzten zehn Jahren ist der Flugplatz wieder erweckt worden, um den Fliegern, die die siebzig Jahre alten Maschinen des Herstellers, der hier sein Werk hatte, ein Treffen zu ermöglichen und die Stars der RTL-Serie Alarm für Cobra 11 haben hier ein spektakuläres Fotoshooting mit extrem viel Pyrotechnik hinter sich gebracht.

Mal sehen, ob hier noch eine friedliche Nachnutzung kommt (ein Teil des Kasernenbereichs ist inzwischen Wohnraum, ein anderer Teil wird von einer Schule genutzt) oder ob der Rest der noch stehenden Gebäude eines Tages friedlich in sich zusammenfällt.

Ländliche Idylle

14 Jul

Ein Sommertag im Juli 2012. Irgendwo am Rande der Altmark sagen sich zwei Schmetterlinge guten Tag und Fuchs und Hase gute Nacht.

Unterwegs in Sachsen-Anhalt - Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

Unterwegs in Sachsen-Anhalt – Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

 

Ein ruhsames Fleckchen Erde hier, die Strassen sind verlassen, kein Verkehr stört und um die Ecke lugt eine einsame Kate.

 

Unterwegs in Sachsen-Anhalt - Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

Unterwegs in Sachsen-Anhalt – Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

 

Gäste sind hier herzlich willkommen, Tür und Tor stehen offen.

 

Unterwegs in Sachsen-Anhalt - Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

Unterwegs in Sachsen-Anhalt – Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

 

Dann kommt man sich vor, als ob man plötzlich in diesen gallischen Wald kurz vor dem rebellischen Dorf angekommen ist, in dem die Römer wildentschlossen die Trabantenstadt hochgezogen haben. Um sie dann ebenso flink wieder zu verlassen.

 

Unterwegs in Sachsen-Anhalt - Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

Unterwegs in Sachsen-Anhalt – Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

 

Bei Anblick der sich plötzlich wechselnden Szene, fragt man sich dann doch etwas verblüfft, wo man denn hier angekommen ist, denn siehe da, alles ist auf einmal verboten!

 

Unterwegs in Sachsen-Anhalt - Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

Unterwegs in Sachsen-Anhalt – Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

 

Da steht die Trabantenstadt. Mitten im Wald. Jetzt wird die Stimmung eher abweisend. Ein richtiges Willkommengefühl kommt nicht mehr so richtig auf.

 

Unterwegs in Sachsen-Anhalt - Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

Unterwegs in Sachsen-Anhalt – Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

 

Um die nächste Ecke herum ist der Anblick dann schon echt gruselig …

 

Unterwegs in Sachsen-Anhalt - Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

Unterwegs in Sachsen-Anhalt – Ländliche Idylle, 6. Juli 2012

 

Obelix und Idefix sollten auch hier nochmal ein paar dieser Zaubereicheln werfen ……

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